Zwischen Hönne und Steinbruch Emil 1



Der Stollen "Gelb 1" ist durch eine Tür verschlossen. Auch dieser Stollen ist rund 5,50 Meter breit und rund 3,40 Meter hoch. Er ist durch eine gemauerte Ziegelwand verschlossen worden.



Der Stollen "Gelb 2" liegt unmittelbar an der Hönne und führt nur einige wenige Meter weit ins Gebirge.


Blick zurück in Richtung Stollenmundloch.


Blick ins Innere des Stollen "Gelb 2". Die vorgefundenen Spuren lassen vermuten, dass Unbekannte hier ab und an ihr Nachtlager aufgeschlagen hatten. Vor Ort (Foto) sind zahllose tiefe Bohrungen zu sehen. Es waren also weitere Sprengungen vorgesehen, sie dürften durch das Vorrücken der Amerikaner vereitelt worden sein. Nur durch intensive Grabungen könnte man feststellen, wie tief die Stollensohle hier einst gelegen hat.


Der Stollen "Gelb 3" liegt in der Steilwand über dem Hönnetal. Er führt rund 15 Meter tief in den Fels. Die Vortriebsarbeiten wurden durch Störungsfelder im Kalkstein erschwert. Es ist nicht ausgeschlossen, dass diese natürlichen Spalten, die sich in diesem Stollen im linken Stoss öffnen, eine Verbindung zur Felswand auf der anderen Seite (hier sind oberhalb der Stolleneingänge 6l und 7l zwei Eingänge zu natürlichen Spalten) und in die Tiefe zur lehmgefüllten großen Spalte im gelben Hauptstollen herstellen.


Der auf der Steinbruch-Seite gelegene Eingang zu den beiden Naturspalten, die vermutlich mit dem Stollen "Gelb 3" sowie den tiefen Spalten im Hauptverbindungsstollen "gelb" korrespondieren.


Reste eines Unterstandes.


Wegen der darunterliegenden "Drei-Kammer-Grube" könnte dies die Latrine für die Wachmannschaften, Bergleute und Zwangsarbeiter gewesen sein.


Reste eines gesprengten Bunkers an der Straße vom Hönnetal nach Deilinghofen. Genau gegenüber im Wald steht der nachfolgende, noch intakte Bunker:


Der zwischenzeitlich zugemauerte Eingang des kleinen Bunkers ist längst wieder zur Hälfte geöffnet worden.


Um das geplante Hydrierwerk im Steinbruch "Emil 1" mit Strom zu versorgen, wurden von Menden und von Hemer aus Leitungen zur Untertageverlagerung "Schwalbe 1" verlegt. Reste der Leitung von Deilinghofen in den Steinbruch sind das abgebildete Elektrohäuschen an der Landstraße vom Hönnetal nach Hemer (kurz vor dem Abzweig nach Riemke) und Reste von Ummantelungen, die auf der ersten Ebene des Steinbruchs auch 2008 noch zu finden sind. Das innenliegende Kabel fehlt, es wurde vermutlich als Kupferschrott zu Geld gemacht.


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