Quelle: Vermessung der Stollengänge von "Schwalbe I" im Steinbruch "Emil 1" mittels Bandmaß, Lasermessgerät und GPS durch Horst Klötzer und Horst Hassel

Hauptverbindungsstollen (gelb)


Dieser Teil der Untertageverlagerung ist durch eine Tür gesichert.





Der Biwakraum: Wo einst Zwangsarbeiter schufteten, haben sich die Stollengänger ein gemütliches Ambiente geschaffen.





Mitten im Stollen gibt es eine große Störzone, aus der ein Großteils des Lehmes bereits herausgespült wurde. An anderer Stelle führt eine mit Grundwasser gefüllt Naturspalte in die Tiefe. Hier haben Taucher einen "Ariadne-Faden" gespannt, um zum Ausgangspunkt zurückzufinden. Die Wasserstandsdifferenzen können - je nach Dauer und Stärke von Regenfällen - mehrere Meter betragen.




Rußgeschwärzte Firsten in den Stollen belegen, dass hier einst u. a. die Dampflok Nr. 78 den freigesprengten Kalkfelsen abtransportierte. Die Sohle des Stollens ist nicht mehr zu sehen. Wegen anstehenden Wassers haben die jetzigen Betreiber den Boden mit Fremdmaterial aufgefüllt.


Unzählige Bohrlöcher waren hier vor Ort bereits in den Fels getrieben, doch dann wurden die Arbeiten abrupt beendet, weil die Amerikaner einrückten.


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