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Grauenvolle Geschehnisse beim Sprengen der Stollengänge für die
Untertageverlagerung "Schwalbe 1" - Zeitzeuge Sprengmeister Karl Hähnchen (97) erinnert sich Mit dem Knüppel erschlagen und auf die Halde geworfen
Von Horst Hassel und Horst Klötzer
Auf diese Weise kam der damals 32-jährige Karl Hähnchen über Nacht ins Sauerland,
erlebte dort so schreckliche Dinge, dass er sie bis heute, nach 64 Jahren, immer
noch nicht vergessen kann. Besonders quält ihn die Tatsache, dass die Totschläger und Mörder
von damals nicht zur Rechenschaft gezogen wurden und auch nicht werden - sei es, weil niemand Interesse
an einer Aufklärung hatte, oder weil die schriftlichen Unterlagen aus den Jahren
1944/45 von "Schwalbe 1" so perfekt verfälscht wurden.
Jedenfalls bekommt Karl Hähnchen im Oktober 1944 eine Fahrkarte ins sauerländische
Lendringsen. Er muss sich von Frau und Kind verabschieden. Mitnehmen muss er seine
Lebensmittelkarten und das, was man für einen längeren Arbeitseinsatz fern der Heimat
benötigt. Was genau in "Schwalbe 1" auf ihn wartet, weiß Karl Hähnchen nicht. Er
soll als Partiemann, als Spreng- und Schießmeister arbeiten - eine Tätigkeit, die ihm bis dahin
weitgehend fremd ist. Er hat bis dahin lediglich auf der Zeche Leopold die Sprengmeisterarbeit
miterlebt. Der Kontakt zur Außenwelt ist mit seiner Ankunft im Hönnetal abgeschnitten.
Briefkontakt mit der Heimat ist nicht erlaubt. Lediglich einen Tipp bekommt er während
der Zugfahrt nach Menden-Lendringsen von einem ortskundigen Sauerländer mit auf den
Weg: "Fahren Sie bis zur Haltestelle Klusenstein, von dort sind es nur ein paar Meter
zu Fuß zum Steinbruch!"
Sein neues Domizil ist ein Barackenlager unweit von Oberrödinghausen, nur fünf Minuten Fußmarsch
von den Stollen entfernt. Hier stehen 15 Holzhütten, die mit jeweils 15 Personen belegt sind.
Eine der Hütten ist mit nur 12 Personen belegt. Im Keller gibt es eine Dusche. Hier hört er
einmal einen jungen Mann mit einer wunderschönen Stimme singen "Die Gedanken sind frei . . ."
Als Hähnchen sich mit ihm bekannt macht, stellt sich heraus: Der junge Mann ist Festungssoldat.
Als er seinen Gestellungsbefehl bekam, versteckte er sich zu Hause im Schrank. Dort fand man
ihn aber, verhaftete ihn und verurteilte ihn zum Tode. "Das Todesurteil ist nur noch nicht
vollstreckt worden, weil die Unterschrift des Generals fehlte", sagt der junge Mann.
Der 32-Jährige bekommt zunächst eine Einweisung in die Arbeit als Spreng- und
Schießmeister. Die fällt sehr kurz aus, denn ein Duo aus Vater und Sohn, die ihm ihr Wissen
weitergeben, können dies nur am ersten Tag tun. Am nächsten Tag kommt der Sohn allein -
sein Vater ist bei einer Sprengung im Schwalbe-Stollen ums Leben gekommen. Der Schnellkurs
wird in den nächsten Tagen durch viel Praxis ergänzt. Karl Hähnchen ist Herr über eine
Menge Sprengstoff. "Den hatte ich reichlich. Damit hätte ich einige Brücken sprengen
können", erinnert sich Hähnchen.
Mit welch grausamen Methoden die Nazis damals Druck machen, damit in der Untertageverlagerung
"Schwalbe 1" bald Flugbenzin aus Kohle hydriert werden kann, erlebt Karl Hähnchen von
nun an fast täglich. Von der SS bewachte Strafgefangene, KZ-Häftlinge ("Die waren hier in
einem Außenlager des KZ Buchenwald untergebracht."), Franzosen, Italiener, Polen,
Zuchthäusler in ihren schwarz-braunen Arbeitsanzügen etc. sind dafür zuständig, freigesprengten
Fels in die Loren zu laden, die dann von den Zwangsarbeitern ins Freie zu einem mit Kohle
betriebenen Bagger geschoben werden. Zwei Riesenschaufeln des Baggers reichen aus, einen
Eisenbahnwaggon mit den Kalksteinen zu füllen.
Betriebsführer Frigge trug den Knüppel ständig am Gürtel
Vier Dolmetscher stehen Karl Hähnchen anfangs für die Kommunikation mit den Zwangsarbeitern,
Strafgefangenen, Kriegsgefangenen und Zuchthäuslern aus halb Europa zur Verfügung. Im Dezember
1944 ist es lediglich noch ein junger Russe, der die Kommunikation mit den Zwangsarbeitern
ermöglicht. "Ich mache tipp, tipp, tipp!" deutet der Dolmetscher, unterstützt durch entsprechende
Handzeichen an, dass er fliehen möchte. Karl Hähnchen rät ab. "Du ist noch so jung, hast das
Leben noch vor dir. Wenn du fliehst, werden sie dich aufgreifen und erschießen!" Der junge Russe
nimmt den Ratschlag an, bleibt im Schwalbe-Lager. Leiter der technischen Schwalbe-Arbeiten insgesamt,
das hat Karl Hähnchen in Erinnerung, ist ein Dr. Moitzheim, Bergwerksdirektor aus Bochum. Über den Fortgang der Arbeiten
in Schwalbe informierte sich sogar ein Professor vom Reichsforschungsinstitut in Berlin. Der
tauchte eines Tages mit einigen Studenten in "Schwalbe 1" auf.
Unsichere Zündschnur: Spätzündungen töten Zwangsarbeiter
Einen Überblick über das Gesamtprojekt "Schwalbe 1" im Steinbruch "Emil 1" in Oberrödignhausen
bekommt Karl Hähnchen nicht. Die Nazis betreiben strikte Geheimhaltung. Hähnchen erfährt nicht
einmal, wo die Lager der Zwangsarbeiter, Strafgefangenen und Kriegsgefangenen liegen. Im Steinbruch
selbst kennt er "seinen" Stollen Nr. 9 sowie die benachbarten Stollen 8 und 10. Für die Querverbindungen
zu den Stollen 8 und 10 sowie für die Verladung ist Hähnchen als "Ortsältester" ebenfalls verantwortlich.
Gleich für drei Stollen und das ganze Drumherum zuständig zu sein, sei viel zu viel Arbeit, meint die
Führung nach einigen Wochen und entbindet ihn von der Verantwortung für einen der Querstollen.
Gleich am nächsten Tag gibt es dort unter der neuen Führung beim Abbau einen Toten. Eine Bewetterung
für die Stollen war nicht erforderlich. Heute im Stollen Nr. 9 lagernde Rohre stammen nicht aus der
Zeit 1944/45, sondern sind später dorthin gebracht worden.
Einmal ist man im benachbarten Stollen 10 kurz vor einem Durchstich zum Verbindungsstollen, lediglich
eine 2 Meter dicke Felswand steht noch im Stollen. Die will der dort zuständige Sprengmeister und
leitende Dipl.-Ing. mit einer Sprengung beseitigen. Karl Hähnchen warnt vergebens, bittet dann
darum, ihn wenigstens vor der Sprengung zu informieren, damit man sich in Sicherheit bringen kann.
Dann bebt der ganze Berg. Im Stollen 10 ist alles zerstört, den im Stollengang stehenden Bagger hat
es ins Freie geschleudert.
Zum Spätherbst und dann im Winter kommt es immer wieder zu Tieffliegrangriffen. Die gelten aber
nicht dem Schwalbe-Projekt, von dem die Alliierten trotz Luftaufnahmen keine Ahnung haben,
sondern der Eisenbahn, der Staatsbahntrasse Balve-Menden. Jedesmal ertönt die
Luftschutzsirene oben auf dem Berg, wenn sich die Feindflieger nähern. Eines Tages erhält die
Dampflok der Staatsbahn einen Treffer. Sie wird in den Steinbruch geschleppt und dort repariert.
"Schwalbe 1" hat eine eigene Schmiede, in der die Bohrer und die Bohrkronen geschmiedet werden.
Da "trocken", also ohne Kühlwasser, gebohrt wird, ist der Verschleiß entsprechend hoch.
In dem Zusammenhang erinnert sich Karl Hähnchen: "Ich hatte zwei 'Leibdiener', so nannte man
das. Die waren sehr jung, sahen wie Schüler aus. Da ich die Jungs nicht für die schwere Arbeit
brauchen konnte, wollte ich sie anderweitig einsetzen. Ich habe dann einen an die Bohrerschmiede
abgegeben. Die lag neben dem Stollen 10. Der Schmied war ein ganz Ruhiger. Er kam aus dem Münsterland
und sprach nur Platt. Eines Tages beobachtet Karl Hähnchen, wie eine lange Reihe Zwangsarbeiter im
Gänsemarsch über das Gelände traben, auf der Schulter ein schweres, dickes 10kv-Stromkabel.
Plötzlich kommt einer der Arbeiter aus dem Tritt, stolpert und fällt hin. Derart aus dem Rhythmus
gebracht, verlieren auch die übrigen mehr als 100 Zwangsarbeiter das Gleichgewicht und fallen wie
Domino-Steine der Reihe nach zu Boden.
Die schrecklichen Ereignisse reißen nicht ab. Ein großer Stein fällt plötzlich aus der Firste,
rollt gegen einen KZ-Häftling, dem dadurch beide Schienen- und Wadenbeine gebrochen werden.
Die Reaktion des Wachpersonals: "Schütten sie den alten Mann einfach mit auf den Gesteinsberg!"
Es war gängige Praxis, dass Tote mit dem Gestein zusammen auf die Halde gekippt wurden.
Ein halbverhungerter Ingenieur aus dem Saarland, ebenfalls Gefangener, und Karl Hähnchen legen
stattdessen den Schwerverletzten auf eine Trage und schleppen ihn zum Lagerarzt, einem Italiener
in Partei-Uniform. "Der hat dem Verletzten links und rechts ins Gesicht geschlagen. Seine
Helferin, eine Russin, hat geweint. Der schwerverletzte Russe habe vor Schmerzen geschrieen.
Als Karl Hähnchen später die Arzthelferin fragt, was der Landsmann da auf Russisch so laut
geschrieen habe, ist Hähnchen von der Antwort schockiert: "Der 50 Jahre alte Mann hat nach
seiner Mutter um Hilfe gerufen!"
Für Karl Hähnchen ist rückblickend eines sicher: In Schwalbe 1 sind mehr Menschen durch Totschlag
und Mord als durch Arbeitsunfälle ums Leben gekommen. Viele dieser Morde wird man nicht aufklären können,
weil die Mörder sich auf dem Papier ihre Unschuld bestätigen ließen. Mancher Ermordete wurde
einfach zu den Kalksteinen in die Lore geworfen, viele andere sind in einem Massengrab abgekippt
worden, glaubt Karl Hähnchen. "Die Wahrheit kommt nicht ans Tageslicht", befürchtet der 97-Jährige.
Strafe: In Eiseskälte splitternackt vor dem Stollen stehen
Wenn Häftlinge aus den Lagern in Sancoussi, Binolen, Oberrödinghausen oder Biebertal zu Fuß
in den Steinbruch kommen, ist das für viele eine unmenschliche "Chance", dem Grauen zu entkommen.
Vielfach werfen sich Zwangsarbeiter aus der Gruppe heraus vor ein vorbeifahrendes Auto. Sie wollen
lieber sterben, als weiter unter diesen Bedingungen in Schwalbe 1 arbeiten. Die Wachmannschaften
reagieren auf die Suizide: ab sofort müssen die zur Straßen hin marschierenden Zwangsarbeiter eine
langes Brett tragen. Das soll eine kleine Barriere zur Fahrbahn hin sein.
Für die "Freien" Bergleute wie Karl Hähnchen, hat der Arbeitstag anfangs 10 Stunden, im Dezember 1944 geht
man zu drei Schichten a' 8 Stunden über. Der 8-Stunden-Tag gilt natürlich nur für die "Freien", die
von morgens 6 bis mittags 14 Uhr arbeiten. Anschließend geht es zum Essen in die Kantine, wobei man
die Lebensmittelkarten vorlegen muss. Es gibt Schwerarbeiter-Zulage. Abends steht auch manchmal eine
Kanne voll Magermilch pro Hütte auf dem Tisch. - Die Zwangsarbeiter schuften
den ganzen Tag ohne Pause oder Essen, erst am Abend gibt es eine Suppe. Zum Beispiel Graupensuppe. Dabei weiden sich die
Wachmannschaften geradezu am Leid der Zwangsarbeiter. Der große Topf mit der Graupensuppe wird vor
der Essenausgabe nicht umgerührt. Also liegen die Graupen auf dem Grund des Kessels, oben gibt es
nur Wasser. So holt sich jeder Gefangene, der irgendwo eine Blechbüchse gefunden und mit einem Band
an seinem Hosenbund befestigt hatte, darin seine "Suppe". Natürlich will jeder Zwangsarbeiter etwas
Suppe "von unten", also mit Graupen, haben. Wer das fordert, bekommt etwas von unten, doch den gefüllten
Becher schlägt man ihm gleich darauf wieder aus der Hand...
Wanzen fielen aus der Decke direkt auf den Tisch"
Die Beleuchtung im Stollen erfolgt elektrisch. Als Karl Hähnchen eines Tages mit der Prüflampe die
elektrischen Zünder auf richtige Verdrahtung prüft, stellte er fest: der ganze Berg steht unter Strom!
"Ein tschechischer Diplom-Ingenieur, ebenfalls Strafgefangener, so ein Rothaariger, war zu diesem
Zeitpunkt mein Gehilfe. Er sorgte dafür, dass der Stollen 'von vagabundierenden Strömen befreit' wurde,
wie es hinterher hieß. Der Tscheche hatte, wohl auf Grund seines fachlichen Könnens, viele Freiheiten,
durfte mit einem Sonderausweis mich sogar in meiner 'Hütte Nr. 15' besuchen." Sabotage-Aktionen,
das weiß Karl Hähnchen noch genau, hat es in der Zeit von Seiten der gequälten und geschundenen
Zwangsarbeiter keine gegeben.
Ein anderer Kumpel, Heinrich Harding, prophezeite mit Blick auf die Arbeitsbedingungen im Stollen:
"Wir gehen hier alle kaputt an Steinstaublunge!" Auch einen SA-Mann namens Richard Hoffmann lernte
Karl Hähnchen kennen: "Der war in Ordnung. Besuchte mich sogar in meiner Hütte!" Um den völlig
unterernährten Zwangsarbeitern und Häftlingen zu helfen, stopfen sich Karl Hähnchen und der SA-Mann
Richard Hoffmann eines Tages die Taschen mit Kartoffeln voll. Die wurden dann verbotener Weise an die
Arbeiter im Stollen verteilt. "Wie schnell die plötzlich Feuer gemacht und die Kartoffeln gekocht
haben!" staunte Hähnchen. Da man die Aktion im Nachbarstollen mitbekommen hatte, musste man nach dort
ein paar Kartoffeln abgeben.
Eines Tages tut sich im Stollen Nr. 9 in der Firste ein natürlicher Spalt, ein regelrechtes Loch auf,
durch das immer wieder kleinere und dickere Gesteinsbrocken herunterknallen. Weil den Führungskräften
der Gang durch den Stollen wegen dieses Steinschlags jetzt zu gefährlich wird, bekommt Karl Hähnchen
den Auftrag, dieses Loch in der Firste zu schließen: "Sie müssen den Kamin schließen!" lautet der
Befehl. Karl Hähnchen protestiert und weist auf die Gefahr hin - wer immer unter dem Kamin steht, kann
jeden Moment erschlagen werden.
Weihnachten 1944: Mit Brotresten für die Bescherung gesorgt
Weil es durch die Hilfe aller mit dem Sprengen dann schneller als erwartet klappt, kann Karl
Hähnchen doch noch Heiligabend zu Hause feiern. Für das Weihnachtsfest hat er sogar noch
einen Baum aus dem Sauerland mitgebracht. Am 1. Weihnachtstag ist Sohn Horst, damals 8 Jahre alt,
regelrecht schockiert, als er seinen Vater tränenüberströmt mit seiner Mutter
auf der Treppe zum Schlafzimmer sitzen sieht. Männer weinen doch nicht, weiß der kleine Horst und
fragt nach, was passiert ist. "Das können wir dir nicht erzählen - später vielleicht einmal", sagt
die Mutter. Sie hat von ihrem Mann kurz zuvor erfahren, welche grausamen, unmenschlichen Erfahrungen
ihr Karl in der Untertageverlagerung "Schwalbe 1" machen musste.
Ein Karl Dederich aus Aachen sitzt Mitte März 1945 mit Karl Hähnchen im Stollen und berichtet: "Die Amerikaner
sind in Remagen über die nicht zerstörte Brücke!" Sein Entschluss steht daraufhin fest: Mit zwei Kollegen
werde ich mir einig: Es wird ab sofort nicht mehr gesprengt, wir hauen morgen ab! Als "Fluchtfahrzeuge"
haben wir drei Fahrräder ergattert, allerdings ist an meinem Drahtesel die Kette defekt. In Lendringsen
bitte ich in einem Fahrradgeschäft eine Frau um eine Ersatzkette, gebe zu, dass ich keinen Bezugsschein
und kein Geld dafür habe. Sie schenkt mir die Kette und wir trampeln gen Ruhrpott.
Hinter Menden
kommen wir, es ist inzwischen dunkel geworden, auf die Autobahn und haben eine Heidenspaß daran, mit dem Fahrrad über die leere Autobahn zu
radeln. Einige Autobahnbrücken sind gesprengt. Über eine Brücke sind wir gerade drüber gefahren, sind schon
200 Meter weiter, da fliegt sie in die Luft und der Gesteinsregen verfehlt uns nur knapp. Am anderen
Morgen bin ich zurück in meiner Heimatstadt, das nach dem letzten Luftangriff immer noch brannte.
Auf dem Küchentisch zu Hause liegt eine halbe Schnitte mit Rübenkraut. Meine Familie, die sich am Tag zuvor
samt Ziege gen Tecklenburg aufgemacht hatte, finde ich dann am nächsten Tag per Zufall rund 20 km weiter
bei einem Bekannten in Reken wieder...
Wiedererkannt: "Ach, der kleine Meister!"
Karl Hähnchen hat seine Erlebnisse im Hönnetal sogar in einen Liedvers festgehalten. Er sagt noch zu diesem Lied,
ein Markscheider aus dem Ruhrgebiet (Essen, Gelsenkirchen oder Gladbeck), der auf Heimaturlaub war, hat seine
Frau und seine Tochter zu einem Besuch mit ins Lager gebracht. Außerdem habe er noch sein Akkordeon mitgebracht,
um das Lied, das Karl Hähnchen gedichtet hat, mit seinem Akkordeon zu begleiten. Dieses Lied wurde dann im ganzen
Lager gesungen:
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