Quelle: Vermessung der Stollengänge von "Schwalbe I" im Steinbruch "Emil 1" mittels Bandmaß, Lasermessgerät und GPS durch Horst Klötzer und Horst Hassel

R 3419696 - H 5695421 (Stollen 2l)


Auch dieses rund 8 Meter breite Stollenmundloch ist bis zur Firste durch eine Steinhalde verschlossen worden. Da das Material im Laufe der Jahre zusammengesackt ist, öffnete sich der Stollen in der Firste wieder.


Vor Ort im nur 20 Meter tiefen Stollen 2l. Es wurde zunächst die Kalotte, die obere Hälfte des Stollens, bis zur Firste freigesprengt. In einem späteren Arbeitsgang wäre die untere Stollenhälfte (Strosse und Sohle) weggesprengt worden. Durch diese Arbeitsweise kann man beim Bohren der Sprenglöcher auf Gerüste etc. verzichten. Im Stollen liegen zahlreiche quadratische Blechplatten.


Blick von innen in Richtung Stollenmundloch. Der Stollen ist 7,50 Meter breit und 3,20 Meter hoch. Der Fuß der Steinhalde ist innen rund einen Meter hoch mit Schlamm bedeckt, der mit zunehmender Stollentiefe abnimmt. Vor Ort im rund 20 Meter tiefen Stollen ist kein Schlamm mehr vorhanden. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass der Stollen zunächst mit Lehm zugeschoben wurde, der sich durch Regenfälle dann ins Innere ergossen hat. Weil später noch die jetzt vorhandene Steinhalde über die Lehmschicht kam, blieb der Lehm im Innern in der bis dahin erstarrten Form unverändert.


zurück