Quelle: Vermessung der Stollengänge von "Schwalbe I" im Steinbruch "Emil 1" mittels Bandmaß, Lasermessgerät und GPS durch Horst Klötzer und Horst Hassel

R 3419245- H 5695758 (Stollen 11r)





Einer von drei "Zylindern", die in das Deckgebirge getrieben und dann mit einem Verbau versehen wurden. Im Laufe der Jahrzehnte ist aber alles zusammengebrochen.



Auch in diesem Stollen findet sich ein Ofen, denn im Winter 1944/45 dürfte die Zwangsarbeit in "Schwalbe I" durch Eiseskälte zusätzlich erschwert worden sein.


Nach dem Krieg sind diese Schienenstücke wohl abgebaut und zum Abtransport bereitgelegt, dann aber wohl vergessen worden.



Hier sollte die Hauptstollen-Verbindung zum Stollen 12r erfolgen, der Einmarsch der Amerikaner stoppte aber die weiteren Aufschlussarbeiten. Ein paar Meter links von dieser Stelle findet sich allerdings eine große Naturspalte, aus der viel Lehm in den Stollen geflossen ist. Die Naturspalte ist die gleiche, die sich am Ende des Stollen 12r findet. Über diese Spalte (ein Pfeil auf einem Stein zeigt die Richtung an) die Verbindung zwischen den Stollen zu realisieren, dürfte jedoch mit absoluter Lebensgefahr verbunden sein!


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