Geschichte der Plettenberger
Polizei gegr. 1735
zusammengestellt von Horst
Hassel 1995 u. 2012
(viele Fotos ganz unten auf dieser Seite)
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Die Ursprünge der Polizei als Aufsichts- und
Ordnungsorgan liegen im Mittelalter. Durch das Aufkommen der durch Mauern
befestigten Städte mit dichter Bebauung, in denen zur Kontrolle von
Feuerstellen in den strohgedeckten Häusern etc. Nachtwächter ihren Dienst
versahen, war eine Institution zur Aufrechterhaltung der öffentlichen
Ordnung und Sicherheit erforderlich - die Polizei.
So gab es in Plettenberg
Torwächter, die jede aus der und in die Stadt ziehende Person
kontrollierten. 1732 hatte die Stadt zwei »Stadt-Wachten« angestellt, die
beide zusammen 14 Tlr. und 4 Stbr. im Jahr bekamen. Mit der Städte-Ordnung
im Jahre 1735 wurde die »Polizei« auch unter diesem Namen eingeführt.
Damit gilt dieses Jahr als Gründungsjahr der Polizei in
Plettenberg.
Damals war einer (von insgesamt zwei)
der Senatoren für die Durchführung der Polizeivorschriften (Brot-, Bier-,
Fleischtaxe etc.) zuständig. 1745 wird Bernhard Baumeister als
»Polizeibürgermeister« erwähnt. Von 1763-1799 hatte Henrich Moritz
Baumeister dieses Amt.
Vermutlich ab 1800 gab es dann
"Polizeidiener”, also vor Ort tätige Beamte, die auf die Einhaltung der
Gesetze, Verordnungen und Bestimmungen achteten. Daß diese "Polizeidiener”
zunächst aus ehemaligen Militärangehörigen oder Invaliden rekrutiert
wurden, belegen Urkunden im Stadtarchiv. Die ersten "Polizeibeamten”
hatten weder eine Ausbildung, noch wurden ihnen - aus heutiger Sicht -
besondere Fähigkeiten abverlangt.
Zuständig für die Einstellung der
"Polizeidiener” war 1822 die Königlich Preußische Regierung in Arnsberg,
die sich wiederum eines in Altena sitzenden Landesdirektors (heute würde
man "Landrat" sagen) bediente, um die Dienstfähigkeit der Polizeibeamten
zu prüfen. Mit Schreiben der Königl. Preuß. Regierung in Arnsberg vom 17.
März 1822 wird dies belegt:
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| An den Herrn Landesdirektor von Holzbrink zu
Altena
(Stadtarchiv-Akte B 50, fol. 7) 1. April 1822 Da unter den zur Polizeidiener Stelle zu Plettenberg
sich gemeldeten Individuen nur der Heinr. Ries den Anspruch dazu durch
freiwilligen Militärdienst nachgewiesen, dieser aber wegen stammelnder
Sprache für nicht qualifiziert gehalten werden kann, so haben wir den in
Iserlohn sich aufhaltenden Invaliden Caspar Heinrich Conrads als
Polizeidiener zu Plettenberg ernannt und selbigem das Anstellungsdekret
durch den Herrn Landrath Müllensifen mit der Aufforderung zustellen
lassen, sich längstens binnen 14 Tagen bei Ihnen zu melden. Auf den
Bericht vom 18tn ds. Monats setzen wir Sie hiermit nachrichtlich in
Kenntnis. Arnsberg d. 17. Maerz 1822
Königlich Preußische Regierung Itn Abtlg. Dach
Sauer D'Alquen
(Abschriftlich an den Herrn Bürgermeister zu Plettenberg zur
Nachricht)
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| Um einen Polizeidiener einstellen zu können,
mußte die Stadt also in Altena bzw. Arnsberg die entsprechende Genehmigung
einholen. Bezahlt wurden die Polizeidiener von der Stadt, wobei die Höhe
des Gehaltes nicht ohne Rücksprache mit Altena oder Arnsberg festgelegt
werden durfte. Zahlreicher Schriftverkehr aus dem frühen 19. Jahrhundert
belegt, daß die Polizeidiener mit ihrem Gehalt nicht auskamen und immer
wieder Anträge auf eine bessere Besoldung stellten.
Wer in den Polizeidienst eingestellt wurde, mußte sich einer
Fähigkeits-Prüfung beim Landesdirektor in Altena unterziehen. Einer der
ersten Polizeidiener, der diese Prüfung ablegte, was Caspar Heinrich
Conrads aus Iserlohn. Über das Ergebnis der Fähigkeits-Prüfung gibt es im
Stadtarchiv in der Akte "Anstellung und Bestätigung der Polizeidiener”
(Registratur B 50) nachfolgenden Bericht des Landesdirektors von
Holzbrink:
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Auszug aus dem Schreiben an den Bürgermeister der Stadt Plettenberg, den
Polizeidiener Caspar Heinrich Conrads betreffend:
| An den Herrn Bürgermeister Thomee zu Plettenberg
(Stadtarchiv-Akte B 50, fol 3) Eingang: 16. April 1822
Der für Plettenberg zum
Polizeidiener ernannte Conrads hat sich mit Überreichung Ihres Berichtes
vom 13. dieses bei mir gemeldet. - Bei der hier mit demselben
vorgenommenen Prüfung hat sich gefunden, daß der Conrads Gedrucktes lesen
kann, wiewohl er noch nicht sonderlich darin geübt, zum Lesen selbst
deutlicher Handschriften aber nicht imstande ist und nur einige Worte
daraus mit Mühe zusammensetzt. Ferner außer seinem Namen noch wenig aus
eigenem Gedächtnis und richtig zu schreiben, auch die ihm deutlich
vorgeschriebenen Worte nur recht mangelhaft nachzuschreiben
versteht. Hiernach besitzt nun zwar der Conrads die Kenntnisse nicht,
die einem Polizeidiener erforderlich sind, derselbe äußert indessen, wie
er das Schreiben erst ganz kurze Zeit geübt habe, hierin aber sowohl als
im Lesen desselben sich ferner vervollkommnen wolle und er sich die
Fähigkeit zutraue, darin nach einigen Wochen das Erforderliche leisten zu
können. Ich habe ihm dazu eine Frist von 4 Wochen bestimmt und dabei
bemerkt, falls er alsdann die erforderliche Brauchbarkeit nicht erlangt
habe, nächstes auf seine Entlassung bei der Regierung angetragen
würde. Bei diesen Umständen und da der Conrads nun auf Widerruf
angestellt ist, ersuche ich Sie daher, denselben einstweilen in seinen
Dienstverrichtungen zu unterstützen und mit nach Ablauf der obigen Frist
über seine Fähigkeiten, sein Betragen pp anderweitig vollständigen
Bereicht zu erstellen, allenfalls den Conrads anzuweisen, sich sodann zur
näheren Prüfung bei mir persönlich wieder einzufinden. Altena
den 15tn April 1822
der Landesdirektor v.
Holtzbrinck
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QUELLE: Anstellung und Bestätigung der Polizeidiener V/4 1822-
Stadtarchiv Plettenberg B 50
An den Bürgermeister zu Plettenberg fol 9 - 20. Januar 1822
Ich kommuniziere Ihnen hierbei (?) sub lege remissionis zwei Marginal
Versiegelungen der Königlichen Regierung um nunmehr mit Berücksichtigung
derselben über die Wiederbesetzung der dortigen Polizeidienerstelle
innerhalb 14 Tagen anderweitig und ausführlich zu berichten. Altena d.
18. Januar 1822
der Landes-Direktor v. Holzbrink |
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Polizeidiener in Plettenberg sind nach bisher
vorgefundenen Urkunden und Berichten gewesen:
Caspar Heinrich Conrads aus Iserlohn (1822-1825), Peter
Moritz Kümmel (1825-1830), Rudolph Kayser (1830-1831), Rogge aus Hattingen
(1831-1839 für Stadt u. Amt, 1839-1841 für die Stadt), Gottlieb Sommer aus
Scheren/Harlingen (1840), Caspar Heinrich Arens aus Hamm (1840), Heinr.
Solms (1842-1863), P. W. Schröder (1844); Wilhelm Basse aus
Niedernberg/Menden (1844); Aug. Solms (1864-1870); Polizei-Sergant Pohle (-1907),
Polizei-Sergant Gustav Gißel (15.05.1902-), Polizei-Sergant Wilhelm Osthoff
(15.07.1904-), Polizei-Sergant Wilhelm Becker (01.08.1907-).

Im Süderländer Wochenblatt vom 11.07.1907 aus der Stadtverordnetensitzung berichtet

Der Hund "Nero" des Polizeiserganten Wilhelm Becker machte schnell
Karriere - er kam an den Hof des russischen Zaren.
Untergebracht war die Polizei seit ihrer Einrichtung im
Jahre 1735 vermutlich zunächst im März 1745 fertiggestellten
Rathaus-Neubau auf dem Alten Markt in der Stadtmitte. 1828 verkaufte die
Stadt ihr Rathaus an den Bischof von Paderborn, der es zu einer Kath.
Kirche umbaute (St.-Laurentius-Kirche). An der Wilhelmstraße baute sich
die Stadt 1828 ein neues Rathaus, das im Erdgeschoß über zwei
Gefängniszellen verfügte.
Bis zum Jahre 1936 hatte die Polizei ihr Domizil in
diesem Rathaus (später Haus Klumpe, Bahnhofstraße). Dann kaufte die Stadt
von den Erben Hanebeck an der Wilhelmstraße 29 ein Gebäude und baute es
zum neuen Rathaus (heute das sogenannte "Alte Rathaus”, in dem das
Stadtarchiv untergebracht ist) um. Am 30.01.1937 wurde das Rathaus
eingeweiht. Hier war die Polizei im Erdgeschoß in zwei Räumen
untergebracht.
Im Jahre 1932/33 wurde der Exekutivdienst in Plettenberg
von einem Polizeimeister und 6 Polizei-Hauptwachtmeistern durchgeführt;
der Polizeibezirk ist in 6 Reviere aufgeteilt, die je einem Polizeibeamten
zugeteilt sind. Ab dem 01.10.1932 gab es einen Nachtdienst durch zwei
Beamte sowie eine Besetzung der Polizeiwache rund um die Uhr (bis Oktober
1935).
Von März bis August 1933 wurde eine Hilfspolizei zum
Dienst herangezogen. Am 15.05.1935 erfolgte in Plettenberg die Einführung
der gebührenpflichtigen Verwarnung.
Bei Ausbruch des II. Weltkrieges am 01.09.1939 hatte die
Plettenberger Schutzpolizei eine Stärke von 1/9, hinzu kamen 4
Gendarmerie-Beamte in den ländlichen Stadtbereichen. Während des II.
Weltkrieges standen der Polizei rund 300 Mann aus dem Bereich
Feuerlöschtrupp, Entgiftungstrupp, Instandsetzungstrupp, Sanitätstrupp,
Veterinärtrupp und Fachdienste für Gas, Wasser, Kanalisation zur
Verfügung.
Mit dem Einmarsch der Amerikaner am 13. April 1945 wurden
die Polizeibeamten gefangengenommen und interniert, der Polizeidienst
wurde durch zunächst rd. 50 Zivilisten, die durch eine weiße Armbinde
gekennzeichnet waren, versehen. Im Juli 1945 - die amerikanischen Truppen
waren durch die britische Militärregierung mit Sitz in Iserlohn abgelöst worden -
waren noch 23 Hilfspolizisten im Dienst.
Durch Anordnung der britischen Militärregierung vom 25.09.1945 wurde
mit der Neuorganisation der Polizei begonnen: Schutzpolizei, Gendarmerie
und Kriminalpolizei wurden zu einer Einheitspolizei zusammengefaßt, die
Aufgaben der bisherigen Verwaltungspolizei wurden der Verwaltung
übertragen. 59 Bewerbungen gingen für die 20 vorgesehenen Polizei-Stellen
ein, wobei festgelegt worden war, daß nur Bewerber im Alter zwischen 25
und 35 Jahren berücksichtigt werden. Eine Festanstellung der
Polizeibeamten erfolgte nicht, um die Rückkehr ehemaliger (noch
kriegsgefangener) Polizeibeamte zu ermöglichen.
Anfang 1946 wurde die Polizeistärke auf 16 Beamte
festgesetzt. Die Polizeiwache befand sich im Rathaus (heute Altes Rathaus)
an der damaligen Wilhelmstraße (heute Bahnhofstraße).
In den 50er und 60er Jahren
gab es in verschiedenen Plettenberger Ortsteilen "Polizei-Dienststellen”.
Diese Dienststellen befanden sich in der Regel unmittelbar in der Wohnung
der Polizeibeamten. Äußerlich für die Bürger erkennbar waren die
Polizei-Dienststellen ausgeschildert. Jeder Dienststellen-Leiter war für
den unmittelbaren Einzugsbereich seiner Dienststelle zuständig. - Mit dem
1. Oktober 1954 erhalten die Polizeibeamten eine neue Uniform: aus Blau
wird Grün. 2011 heißt es: Kommando zurück: aus Grün wird wieder Blau - Zum
1. Juli 1959 wird die Dienststelle der Kriminalpolizei nach Lüdenscheid verlegt.
Quelle: Westfalenpost vom 19./20.11.1960: In Anwesenheit des früheren
Leiters der Schutzpolizei bei der Kreisbehörde Altena, Hauptkommissar Hoffmann,
und seines Nachfolgers, Hauptkommissar Schmiebusch, sowie des Plettenberger
Stadtdirektors Lenjer und der Beamten der Bereitschaft wurde der neue Leiter
der Plettenberger Schutzpolizei, Kommissar Benda, in sein Amt eingeführt. In
Vertretung des Oberkreisdirektors Feuring nahm Hauptkommissar Hoffmann die
Amtseinführung vor. In seiner kurzen Ansprache betonte er, dass Kommissar Benda
als früherer Gendarmeriehauptmann die Eigenschaften besitze, die für den
Umgang mit den Beamten einerseits und mit der Bevölkerung andererseits
erforderlich sind. Stadtdirektor Lenjer sprach den Wunsch aus, dass zwischen
der Polizei und der Stadtverwaltung die gute Zusammenarbeit Bestand hat.
Im Januar 1966 werden 322 "lebensältere Bewerber" im Alter von durchschnittlich
30,5 Jahren, die in nur neun Monaten für den Polizeidienst ausgebildet wurden, in der Ruhrlandhalle in Bochum vereidigt. Sie werden im Volksmund "Weyerlinge" nach dem damaligen Innenminister Willi Weyer genannt. Einige der "Weyerlinge" nehmen
auch ihren Dienst in Plettenberg auf.
Am 05.01.1965 zieht die Polizei zieht
vom Rathaus an der Wilhelmstraße in ihr neues, vom Land angemietetes
Domizil an der Zeppelinstraße um (Haus Siepmann-Hücking). Hier hat man
endlich einmal ein Domizil, das nahezu allein von der Polizei genutzt
wird. Am 21.06.1994 erfolgt die offizielle Einweihung des neuen
Polizeigebäudes an der Wallumgehung. Auch dieser Neubau ist vom Land von
einem privaten Bauträger angemietet. Hier bekommt die Plettenberger
Polizei zum ersten Mal seit ihrer Einführung im Jahre 1735 ein Gebäude,
das allein für die Zwecke der Polizei errichtet wurde und auch nur von ihr
genutzt wird.
Seit 1980 beteiligt sich die Polizei am
"Seniorenspaß plus Sicherheit". Im Oktober 1981 gibt es Pläne, die neue
Polizeiwache auf dem Gelände der Brachtschule zu errichten. Seit April 1994 läuft der Polizei-Notruf
110 in der Kreisleitstelle Iserlohn auf. Im Juli 1994 übernimmt Georg Sahr
die Leitung der neu eingerichteten "Polizei-Inspektion 4”. Am 01.01.1995
wird Plettenbergs neue Polizeiwache auch Standort der "Polizei-Inspektion
4”. Die Einführung einer "Mobilen Polizeiwache", ein Kleinbus, mit dem
eigens dafür abgestellte Bezirksbeamte in die einzelnen Ortsteile fahren
und sich die Sorgen und Nöte der Bürger vor Ort anhören, erfolgte am
01.01.1995.
Polizeibeamte:
Leiter der Exekutivpolizei Polizeimeister Lange (bis 31.05.1934);
Polizeihauptwachtmeister Wilhelm Becker (1907-30.09.1932); Albert
Düsselbach (01.10.1932-?), Johann Keller (01.10.1932-?), Gottlieb Bastek
(01.10.1932-31.12.1934), Polizeihauptwachtmeister Dorsch (?-30.05.1935);
Polizeihauptwachtmeister Wellner (01.08.1936-15.01.1937),
Hauptwachtmeister Merz (01.02.1937-?), Polizeihauptwachtmeister Hecker -
er schied 1937 nach einem Disziplinarverfahren zwangsweise aus dem
Polizeidienst aus, bewarb sich 1945 mehrfach, wurde aber nicht wieder
eingestellt; Pol.-Oberwachtmeister Möllenhoff (01.05.1937-01.09.1937),
Erich Röhrig (01.01.1938-?), Pol.-Oberwachtmeister Hermann Harder
(01.07.1937-?); Illner (Ohle, genannt "Tintenfisch"), Polizeikommissar Erich Moleck (1946-30.09.1960), Polizeimeister
Heinrich Maischak (1957-30.09.1960), Friedrich Schauerte (-31.12.1970), Karl-Wilhelm Witte, Fritz
Hammer (15.05.1946-26.06.1986), Werner Nolde, Heinz Glaeser,
Albert Kramer, Hans-Jürgen Duppke (ab 01.06.1962 im heutigen "Alten Rathaus"
Polizeioberwachtmeister im Streifendienst; nach dem Umzug in die Zeppelinstrasse
bis ca. 1987 Bezirksbeamter und Hauptmeister, parallel Besuch der Höheren
Landespolizeischule Münster, Rückkehr als Kommissar, als Ermittlungsbeamter [BED]
tätig, nach Umzug der Polizeistation zum Wall bis zur Pensionierung 1999
Kriminalhauptkommisar); Alfons Herbst (1975-), Ralf Spies, Josef Volpert, Mehlhorn,
Heinrich Rüsche, Jürgen Henke, Günter Pooch, Kurt Kudera (1976-),
Christoph Schädle (1972-), Felix Klein, Heinz Tusch, Werner Irmer, Horst
Klages, Wolfgang Radtke, Robert Schmidt-Prinz (*16.10.1922 23.09.2001), Gerhard Padberg, Walter
Dasberg, Gerd Mergenthaler, Wolfgang Mohr, Hans-Jürgen Stoßberger
(1968-1995), Lothar Wolff (1978-2009), Norbert Willeke, Michael Feldmann, Wolfgang Böhm, Dieter
Tumbrock, Alexander Rother, Heinz-Günter Schreiber, Gaby Lingemann (erste Polizeibeamtin der Wache),
Manfred Strobel (07.1983-), Manfred Töpfer, Dietmar Rinscheid (1983-),
Andreas Emde (1983-), Manfred Beimborn (1983-), Andreas Barnewitz (1983-),
Reimund Lemke (1983-), Eiben, Fred Waschek (01.04.1980-), Hartmut Schulte
(01.04.1982-), Wilmes, Andreas Patry (1993- ), Ludger Wulf (1994-), Thomas
Fürst (1994-), Raimund Haase (1994-), Jürgen Große (1994-); Andreas
Lindenau (1996-); Christoph Flesch (1996-); seit 01.09.1998: Werner-G.
Wittkämper (Overath), Jörg Schlünder (Balve), Nicole Baberg (Plettenberg),
Stephan Haase (Hagen), Hubertus Schröder (Attendorn-Ennest), Regina
Schlemann (Meinerzhagen), Birgit Sabolik (Wuppertal), Alexander Fall
(Wuppertal) und Christian Schulte (Plettenberg);
Leiter der Wache:
Erich Moleck (1946-1960), Benda (1960-), Oberkommissar Walter Thormann (06.05.1972-), Heinz Knappe,
Jürgen Henke (-1998), Hermann Knoke (1999-2006), Matthias Baumeister (01.05.2006-)
Kriminalpolizei: Werner Weth,
Zündorff, Manfred Nitschke (1980-1981), Georg Sahr (1977, 1980, 1981-, ),
Herrmann Reinirkens (1989-1995), Klaus Becker, M. Becker, Baumeister,
Piontek, Leiter KK: Hermann Knoke (2006-2010), Markus Schröer (2010-);
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Polizeialltag im Bild

Verkehrszählung auf der Bahnhofstraße Ende der 1950er Jahre

Die Polizeibeamten Erich Röhrig (li.) und Werner Nolde im Mai 1962
bei der Röntgen-Reihenuntersuchung auf dem Wieden.

Durch Sicherung des Straßenverkehrs sorgte die Polizei bis in die 1960er
Jahre immer wieder dafür, dass sich die Plettenberger Kleinbahn - hier
ein Waggon Koks auf dem Straßenroller in Höhe der Gabelfabrik Schwarz -
und der übrige Verkehr nicht ins Gehege kam.

Im ehemaligen Rathaus an der Wilhelmstraße war die Polizeiwache bis Ende
der 1960er Jahre untergebracht. Dienstfahrzeug war ein VW 1500 Variant.

Nicht nur weil er einen Schäferhund an seiner Seite hatte, war Erich Röhrig
eine bekannte Ordnungsgröße im Plettenberger Straßenbild.

Einer der bekanntesten Polizeibeamten war Fritz Hammer, der den
Neuaufbau der Polizei nach dem II. Weltkrieg miterlebte (bis 1986) und für die
Leser der Heimatzeitung seine humorvollen Erinnerungen aus dem
Polizeialltag niederschrieb: "Erinnerungen aus dem Dienstleben" von Fritz Hammer

Polizeichef Jürgen Henke und sein Stellvertreter Manfred Strobel vor der
Unfallstatistik der Jahre 1948 bis 1983.

Weihnachten 1991 hatten diese Beamten Dienst auf der Wache.

Allgemeine Polizeikontrolle auf der Herscheider Straße durch die Beamten
Kurt Kudera (li.) und Christoph Schädle.

WR Plettenberg vom 30.03.1994
Telefon-Durchwahl alte Wache Zeppelinstraße (1994)
Polizeistation Plettenberg: 02391-6000-0, -120 Fax, -124 Wachhabender, -126 Dienstgruppenleiter
Kriminalpolizei:
-142 Szepanek
-144 Weth
-146 Böcker
-148 Schulze
-156 Baumeister
-158 Blume
-160 Reinirkens
-162 Becker, Klaus
-164 Becker, Margret
-200 Leiter Polizeistation Henke
-204 VU-Sachbearbeiter POK Radtke
-206 BED II POK Duppke
-208 BED I POK Dasberg
-210 Dst.-Leiter
-212 GZi PHM Padberg
-214 GZi RA Schmidt
-216 Leiter BED PHK Toepfer
-218 BED V PHM Mergenthaler
-220 BED IV POK Pooch

Die Polizeistation an der Zeppelinstraße (Schwarze Brücke) im Juli 1990.
Vom 05.01.1965 bis 20.06.1994 war hier das Domizil der Plettenberger Polizei.

Gaby Lingemann, hier begrüßt von Günter Pooch, war die erste Polizeibeamtin, die ihren Dienst auf der
Plettenberger Wache antrat.

Walter Dasberg, Andreas Patry, Gerd Mergenthaler, Jürgen Henke (v.l.n.r.- 03.10.1996)


WR Plettenberg vom 21.07.1998




2005 erhalten die Streifenfahrzeuge ein neues Design. Die Fahrzeuge
sind nicht mehr lackiert, sondern mit Klebefolien versehen. Zugleich
verschwindet das bisherige "MK - ...."-Kennzeichen, die neuen Einsatzfahrzeuge
haben ein "NRW - ...."-Kennzeichen. Ab 2011 wechselt bei den Fahrzeugen
wie bei den Uniformen die Farbe: Blau statt Grün.

WR Plettenberg vom 03.10.2009
Quelle: Süderländer Tageblatt vom 19.04.2011
Zweifacher Totschlag für etwas Fleisch
Zwei Polizisten werden 1920 bei versuchter Festnahme erschossen. Alles beginnt mit einem einfachen Viehdiebstahl

Beamte und Angestellte des damaligen Amtes Plettenberg trauerten um ihre Kollegen.
PLETTENBERG. Die Zahl der Übergriffe auf Polizisten in Deutschland ist in den
letzten Jahren drastisch angestiegen. Das zeigen zumindest verschiedene
statistische Erhebungen. Doch ist die Gewalt gegenüber Staatsbediensteten
wirklich gewachsen und der Respekt vor ihnen geschwunden? Vor rund 90 Jahren
ereignete sich in Plettenberg ein Mord an zwei Polizisten, dessen
Kaltblütigkeit viele der gegenwärtigen Übergriffe in den Schatten stellt.
Irgendwo in Plettenberg, auf einer unbewachten Weide - nachts. Vom 22. auf den 23. Juni 1920 betreten die beiden vorbestraften Vettern Karl Leonhardt aus Hilfringhausen und Willi Teipel aus Eiringhausen die Wiese. Ihre Absicht: eine Kuh stehlen, sie schlachten und das Fleisch verkaufen. Damit stehen die beiden zu jener Zeit nicht alleine. So genannte "Geheimschlachtungen" sind in einer Zeit des Mangels, vor allem des Mangels an kostengünstigen Nahrungsmitteln, keine Seltenheit. Ihr Plan geht zunächst auf. Sie töten die Kuh, schlachten sie und verstecken das Fleisch zunächst, wie sie später vor Gericht aussagen, "in den Tannen". Am Abend des 23. Juni holen die Viehdiebe ihr Fleisch aus dem Versteck und bringen es in das Haus von Karl Leonhardt. Dort wird es verkaufsfertig verpackt.
Auseinandersetzung am Bahnhof Ohle
Die beiden treffen sich am folgenden Tag erneut. In den frühen Morgenstunden begeben sie sich zum Bahnhof in Ohle. Von dort aus wollen sie per Zug nach Hagen fahren, um dort ihr "illegales" Fleisch zu verkaufen. Geheimschlachtungen sind auch damals bereits verboten. Mit einem Schließkorb voller Fleisch kaufen sie beim Bahnbediensteten Erlemann zwei Tickets. Doch diesem kommt "die Sache verdächtig" vor. Er informiert Wachtmeister Karl Thiele, der zusammen mit seinem Kollegen Wilhelm Langhammer in Ohle erscheint. Erlemann gibt später zu Protokoll, er habe Langhammer noch ausdrücklich vor dem stadtbekannten Willi Teipel gewarnt.
Doch dieser Warnung bedurfte es nicht. Denn das Verhältnis zwischen dem Polizeiwachtmeister und dem 23-jährigen Arbeiter ist bereits mehr als gespannt. Mehrere Zeugen bestätigen später vor Gericht, dass Langhammer bei jedem Vorfall als erstes Willi Teipel in Verdacht hatte. Und dieser ist darüber natürlich alles andere als angetan.
Morddrohungen ausgesprochen
Bis die beiden Polizisten am Ort des Geschehens eintreffen, sind Leonhardt und Teipel bereits auf einer Bank im Wartesaal eingeschlafen. Nun werden sie unsanft geweckt. Thiele geht voraus und schaut sich den Schließkorb an. Nachdem er dessen Inhalt geprüft hat, wird der Korb beschlagnahmt. Die beiden Vettern werden aufgefordert den Bahnhof zu verlassen. Außerdem müssten sie sich bald mit einer Strafanzeige konfrontiert sehen. Es kommt zu einem Wortgefecht zwischen den Viehdieben und den Wachtmeistern, in den auch die Bahnbediensteten hineingezogen werden. Bahnwärter Brenscheid sagt später vor Gericht aus, Willi Teipel habe seinem Kollegen Erlemann offen gedroht: "Du Dicker, du lebst keine acht Tage mehr!" Offensichtlich hat Teipel gemerkt, wer ihn und seinen Vetter an die Polizei verraten hat.
Eine ähnliche Drohung spricht Teipel auch gegenüber Wachtmeister Thiele aus, ehe die Vettern das Bahnhofsgelände fluchtartig verlassen und sich so einer Festnahme entziehen wollen. Sie begeben sich in die Wohnung Karl Leonhardts und setzen sich dort an den Küchentisch. In der Wohnung befinden sich außerdem die Mutter und die Frau Karl Leonhardts. Was angeblich niemand von ihnen weiß: Willi Teipel hat in seiner rechten Hosentasche einen Revolver. Im März 1920 hat er die "Browning" einem Gardisten abgekauft. Durch das Fenster der Wohnung kann er nun sehen, wie die beiden Polizisten sich der Tür nähern. Willi Teipel bleibt ruhig sitzen.
Versuchte Festnahme im Haus Leonhardt
Als auch die Mutter Karl Leonhardts sieht, wie sich die Beamten nähern, verlangt
sie von den beiden Viehdieben, das Haus zu verlassen. Erfolglos. Thiele und
Langhammer sind in Begleitung des Fabrikarbeiters Pickardt, der sie zu der Wohnung
Leonhardts führt. Er wird von den Beamten aufgefordert das Haus ebenfalls zu betreten,
was dieser jedoch energisch ablehnt. Nach seiner Aussage habe nur Langhammer das Haus
Leonhardts betreten. Thiele sei vor dem Haus geblieben ohne seine Waffe gezückt zu haben.
Andere Zeugen beschreiben jedoch ein anderes Szenario. Demnach sei Thiele als erster voraus in die Wohnung gegangen und habe den beiden mitgeteilt, sie seien festgenommen. Karl Leonhardt folgt seiner Verhaftung widerstandslos. Erst danach betritt Wilhelm Langhammer das Haus und befiehlt in einem aggressiven Ton, Teipel solle die Hände hoch nehmen. Nachdem dieser der Aufforderung mehrmals nicht nachkommt, gibt Langhammer zunächst einige Schreckschüsse in den Boden ab. Als auch diese nichts bewirken, sieht sich Langhammer gezwungen, Willi Teipel ins Bein zu schießen. Die Frau Karl Leonhardts gibt später zu Protokoll, dass Langhammer einen sehr aufgeregten Eindruck gemacht habe, als er in die Wohnung kam. Erschreckender sei jedoch das Gefühl gewesen, das der verletzte Willi Teipel in der jungen Frau erzeugt. Er habe "einen unheimlichen Eindruck" auf sie gemacht.
Willi Teipel - "das ständige Sorgenkind"
Willi Teipel ist 1920 in dem kleinen Städtchen Plettenberg kein unbeschriebenes Blatt. Aus dem Ersten Weltkrieg kehrt er als Verwundeter zurück. Er gesteht, sehr leicht erregbar zu sein und zu Jähzorn zu neigen. Bereits 1915, mit 18 Jahren, wurde er zum ersten Mal verurteilt. Damals erhielt er mehrere Monate Gefängnis wegen schwerer Körperverletzung, die er seiner eigenen Mutter zugefügt hatte. Der Sachverständige im späteren Prozess gegen Teipel, Dr. Bettler, stellt dennoch fest, dass er "in keinster Weise geisteskrank oder irgendwie erheblich belastet ist". Seine Mutter nimmt ihn im Verlauf des Prozesses dennoch in Schutz. Wachtmeister Langhammer habe mehrmals ihren Sohn zu Unrecht verschiedenster Verbrechen überführen wollen.
Auch der örtliche Kaplan Tilli sieht in Willi Teipel ein "ständiges Sorgenkind".
Gendarmeriewachtmeister Gutz hält nicht viel von Teipel. Er habe selber des öfteren
die Drohungen Teipels gegen Langhammer gehört. Ob diese von den vielen falschen
Verdächtigungen herrühren, kann er nicht sagen. Allerdings kennt er Teipel "als
Taugenichts von Jugend an".

Mit einer solchen Waffe wurden die beiden Polizisten erschossen.
Die Situation eskaliert: Schüsse fallen
Als Willi Teipel verwundet am Boden liegt, schickt er die Mutter und die Frau seines
Vetters aus dem Zimmer. Wachtmeister Langhammer befindet sich zu diesem Zeitpunkt
vor der Wohnung Leonhardts. Nach dem Beinschuss sagt Teipel, er könne nicht mehr
gehen. Wilhelm Langhammer spricht daher mit dem Landwirtschaftsgehilfen Baberg
über die Überlassung eines Fuhrwerks, mit dem er den Verwundeten transportieren
kann.
Nachdem er die Wohnung wieder betritt, liegt Teipel immer noch am Boden. Den späteren
Zeugenaussagen zur Folge baut sich der Polizist vor ihm auf und sagt: "Du Aas, das tut
gut, jetzt wollen wir mal abrechnen!" Vor Gericht sagt Teipel später aus, er habe
sich dadurch bedroht gefühlt.
Der Bahnarbeiter Plankemann, der im selben Haus wohnt, gibt später zu Protokoll,
sowohl die Schreckschüsse als auch die übrigen Schüsse gehört zu haben. Denn nachdem
Langhammer in der Tür steht, springt Willi Teipel auf und schießt "blindlings"
auf den Polizisten. Danach geht er, wie auch der Zeuge bestätigt, zum Hauseingang
und feuert drei weitere Schüsse auf Wachtmeister Thiele ab.
Auch Frau Gustav Schrader wird Zeugin des Geschehens. Sie sieht, wie sich Thiele
mit dem Hund seines Kollegen dem Haus nähert. "Im gleichen Augenblick dreht er
sich um, lief fort." Zur gleichen Zeit seien drei Schüsse des Angeklagten auf
Thiele gefallen, sagt sie später vor Gericht.
Karl Leonhardt, Komplize und Vetter Thieles, belastet diesen vor Gericht ebenfalls
schwer. Er habe zwar schon mehrere Viehdiebstähle mit seinem Vetter begangen,
allerdings habe er nicht gewusst, dass Teipel einen Revolver bei sich trägt.
Einen Angriff des Wachtmeisters Thiele auf seinen Vetter habe er nicht gesehen.
Eine kurze Flucht beginnt
Nach dem Angriff beginnt Teipel seine Flucht. Mit dem Revolver noch in der Hand
läuft er über die Brücke in Brüninghausen in Richtung seine Wohnung. Mehrere
Anwohner Leonhardts verfolgen ihn. Der Walzmeister Skoge, der Bahnwärter Maybaum
sowie der Landwirt Kaiser gehören zu denen, die dem Mörder folgen. Erst als Teipel
droht, sie zu erschießen, brechen sie ihre Verfolgung ab. Auf seiner Flucht durch
den Hilfringhauser Wald wird er nur noch durch den hinzugerufenen Wachtmeister
Becker aus Plettenberg verfolgt. Teipel kann ihm jedoch entkommen und wirft die
Tatwaffe unterwegs weg.
Erst später am Tag kann Wachtmeister Hirschfeld den Gesuchten in der elterlichen
Wohnung in Eiringhausen stellen und festnehmen. Er wird zunächst im Plettenberger
Amtsgerichtsgefängnis verwahrt.
Geständnis vor dem Landgericht
Vor Gericht legt Teipel ein umfassendes Geständnis ab. Er besteht jedoch darauf,
in Notwehr gehandelt zu haben - nach dem aus den Zeugenaussagen rekonstruierten
Tathergang eine Lüge. Auch die tödlichen Schusswunden bei den Beamten entkräften
die Notwehr-Ausrede. Die ärztlichen Sachverständigen Dr. Potthoff und Dr. Jürgens
stellen bei Wilhelm Langhammer zwei Kopfschüsse fest. Bei Karl Thiele sind es
drei Herz- und Lungenschüsse. Am 10. Oktober 1920 beginnt vor dem Landgericht
Hagen unter Vorsitz des Landgerichtsrats Dr. Mayer die Verhandlung.
Nach Anhörung der Zeugen plädiert der Staatsanwalt auf Mord. Willi Teipel habe
eine "bewusste Tötungsabsicht gehabt." Dessen Verteidiger plädiert hingegen auf
Totschlag. Er sieht in dem Angeklagten "keinen normalen Menschen" und beruft
sich somit auf mildernde Umstände.
Nach der Beratung der Geschworenen und des Gerichts steht folgendes Urteil: Im
Fall Langhammer wird Willi Teipel wegen "Totschlags unter Versagung mildernder
Umstände zu einer lebenslangen Zuchthausstrafe" verurteilt. Auch im Fall Thiele
versagt ihm der Richter die mildernden Umstände. Der Totschlag an Thiele,
gepaart "mit unbefugtem Waffenbesitz" führt zu einer weiteren Verurteilung von
"zehn Jahren und fünf Monaten Zuchthaus".
Ein "fast endloser Trauerzug" bildete sich Ende Juni 1920 zur Beerdigung der
beiden Plettenberger Polizisten. Die "langjährigen und im Dienst stets eifrigen
und vertrauenswürdigen Polizeiwachtmeister" wurden Opfer eines kaltblütigen
Verbrechens. C. Christogeros
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